Sanierung zweier Sickerwasserschächte auf der Zentraldeponie Ibbenbüren
Die betroffenen 21 bzw. 26 m tiefen Schächte bestanden aus 3 m hohen Betonschachtsegmenten, die mit Kunststoffplatten zum Schutz des Betons ummantelt
waren. Die fehlerhafte Montage der Kunststoffummantelung führte dazu, dass Sickerwasser mit Beton in Berührung
kommen konnte und somit die dauerhafte Standsicherheit gefährdet war. Kunststoffhülsen mussten als Innenschacht
hineingestellt und anschließend über ein Verbindungsstück an die Sickerwasserfassung angeschlossen werden.
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| Der Schacht vor der Sanierung | Demontage des Schachtdeckels | Demontagearbeiten unter Vollschutz |
Die Kosten für die gesamte Sanierung der beiden Schächte hat deren Hersteller getragen. Die Standsicherheit soll nun für die gesamte
Stillegungs- und Nachsorgephase der Deponie gegeben sein. Dies ist ein Zeitraum von mindestens 50 Jahren.
Die einzelnen Sanierungsschritte in der Zusammenfassung:
– Abheben der Schachtabdeckung
– Demontage der Spülleitung
– Demontage der Be- und Entlüftungsleitung
– Rückbau der PEHD Beschichtung auf der Schachtsohle
– Rückbau der inneren PEHD- Beschichtung radial auf den untersten 30 cm der Schachtwandung
– Aufbringen einer 4 mm dicken Epoxidharz- Beschichtung auf die vorab genannten Bereiche
– Montage eines Inliners aus PE 100, Wandstärke 50 mm, Innendurchmesser 1.500 mm mit Drainagelöchern im unteren Bereich
– Anschluss der ankommenden und der abgehenden Rohrleitungen im Schachtsohlenbereich mittels Extruderschweißung
– Verkiesen des Ringspaltes zwischen Schachtinnenwand und Inlineraußenwand mit Kies 4/16 mm
– Montage der Spülleitung
– Montage der Be- und Entlüftungsleitung
– Montage der Schachtabdeckung
– Demontage der Spülleitung
– Demontage der Be- und Entlüftungsleitung
– Rückbau der PEHD Beschichtung auf der Schachtsohle
– Rückbau der inneren PEHD- Beschichtung radial auf den untersten 30 cm der Schachtwandung
– Aufbringen einer 4 mm dicken Epoxidharz- Beschichtung auf die vorab genannten Bereiche
– Montage eines Inliners aus PE 100, Wandstärke 50 mm, Innendurchmesser 1.500 mm mit Drainagelöchern im unteren Bereich
– Anschluss der ankommenden und der abgehenden Rohrleitungen im Schachtsohlenbereich mittels Extruderschweißung
– Verkiesen des Ringspaltes zwischen Schachtinnenwand und Inlineraußenwand mit Kies 4/16 mm
– Montage der Spülleitung
– Montage der Be- und Entlüftungsleitung
– Montage der Schachtabdeckung















