Windkraftanlage auf dem Gelände der Deponie Altenberge
Auf dem Gelände der Zentraldeponie Altenberge wurde 2001 eine Windkraftanlage errichtet. Durch die Regelungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) hinsichtlich der Vergütung von Strom aus Windkraftanlagen wurden auch Standorte im Binnenland für Windkraftanlagen interessant.
Der Standort auf unserer Deponie eignet sich unter anderem, da die Infrastruktur zur Einspeisung des erzeugten Stromes in das Festnetz des Energieversorgers an unserer Deponiegasverwertungsanlage bereits vorhanden war und zwei unabhängig voneinander erstellte Windgutachten eine ausreichende Ertragslage prognostizierten.
Die erzielten Erträge aus der Stromerzeugung liegen seit dem Errichten der Anlage im Jahr 2001 im Rahmen der Prognosen.
Der Standort auf unserer Deponie eignet sich unter anderem, da die Infrastruktur zur Einspeisung des erzeugten Stromes in das Festnetz des Energieversorgers an unserer Deponiegasverwertungsanlage bereits vorhanden war und zwei unabhängig voneinander erstellte Windgutachten eine ausreichende Ertragslage prognostizierten.
Die erzielten Erträge aus der Stromerzeugung liegen seit dem Errichten der Anlage im Jahr 2001 im Rahmen der Prognosen.
Die wichtigsten Daten in Kürze:
| Anlagenhersteller: | Enron Wind GmbH, Salzbergen |
| Typenbezeichnung | TW 1.5 sl |
| elektrische Leistung | 1.500 kW |
| Inbetriebnahme | September 2001 |
| Nabenhöhe | 100 Meter |
| Rotordurchmesser | 77 Meter |
| Gesamtgewicht | ca. 240 Tonnen |
| max. Rotordrehzahl | 18,7 U/min |
| Einschaltgeschwindigkeit | 3,0 m/s (11 km/h) |
| Abschaltgeschwindigkeit | 20,0 m/s (72 km/h) |
| erwartete Jahresproduktion: | ca. 3,2 Mio. kWh; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 700 4-Personen-Haushalten |
| jährliche CO2-Einsparung: | ca. 3.100 Tonnen gegenüber fossilen Brennstoffen |
Technik der Anlage
Bei unserer Anlage handelt es sich um eine so genannte Pitch-geregelte Anlage – d.h., die Rotorblätter sind einzeln verstellbar, so dass die Anlage selbsttätig bei allen Windgeschwindigkeiten für eine gleichmäßige Drehmomententwicklung an der Rotorwelle sorgt.
Umweltrelevante Belange
Zur Beurteilung der Schallemissionen der Anlage wurde im Herbst 2002 durch die DMT, Essen, eine Schallmessung durchgeführt. Daraus ist ersichtlich, dass die Anwohner im Umfeld der Anlage keinen unzulässig hohen Schallemissionen ausgesetzt sind.
Aufgrund ihrer Höhe ist die Anlage natürlich weithin sichtbar. Optische Beeinträchtigungen darüber hinaus kann es durch Schlagschatten geben, der bei tief stehender Sonne auftritt. In einem Berechnungsmodell wurde dieser Effekt im Rahmen der Genehmigungsphase der Anlage geprüft. Es liegen keine unzulässig hohen Beschattungszeiten vor.
Nach wie vor werden an der Deponie intensive Vorkommen von Vögeln als auch von Niederwild beobachtet. Eine Beeinträchtigung oder Störung der Tierwelt konnte bislang nicht festgestellt werden.
Aufgrund ihrer Höhe ist die Anlage natürlich weithin sichtbar. Optische Beeinträchtigungen darüber hinaus kann es durch Schlagschatten geben, der bei tief stehender Sonne auftritt. In einem Berechnungsmodell wurde dieser Effekt im Rahmen der Genehmigungsphase der Anlage geprüft. Es liegen keine unzulässig hohen Beschattungszeiten vor.
Nach wie vor werden an der Deponie intensive Vorkommen von Vögeln als auch von Niederwild beobachtet. Eine Beeinträchtigung oder Störung der Tierwelt konnte bislang nicht festgestellt werden.



